Keine Angst vor dem Versorgungsausgleich

Die derzeitige Ferienzeit habe ich genutzt für eine Fortbildung der AG Familienrecht im Deutschen Anwaltverein zum Thema Versorgungsausgleich bei Scheidung.

Der Versorgungsausgleich wird oftmals nicht recht ernstgenommen, bedeutet aber insbesondere nach längeren Ehen mit unterschiedlichen Anteilen der Erwerbstätigkeit mitunter eine erhebliche Verschiebung von im Alter dann gezahlter tatsächlicher Rente und Versorgung.

Es ist daher wichtig, sich im Trennungsprozess darüber Gedanken zu machen und sich auch anwaltliche Beratung zu holen. Dazu sind die Auskünfte der oder des Renten- bzw. Versorgungsträgers einzuholen. Diese sind auf ihre Richtigkeit zu überprüfen. Auf dieser Grundlage ist es dann möglich, eine informierte Entscheidung auch im Rahmen einer einvernehmlichen Scheidung zu treffen. Hier geht es um zum Teil erhebliche Vermögenspositionen. Auch im Rahmen der Scheidungsmediation müssen wir diese kennen, um zu einem Gesamtergebnis zu kommen, mit dem alle gut leben können und dessen Umsetzung dann auch minimale weitere Verfahrenskosten verursacht.

Eine Scheidung ist wie jedes Ende einer Beziehung eine komplexe Angelegenheit. Es ist wichtig, sich hierfür die nötige Zeit und auch die richtige umfassende Beratung einzuholen. Wer gute beraten ist, kann sich für langfristig tragfähige Lösungen stark machen.

Sprechen Sie mich für Unterstützung im Versorgungsausgleich an. Sie können sich auch auf die Expertise der Mediatorinnen und Mediatoren der AG Mediation und die Anwältinnen und Anwälte der AG Familienrecht im Deutschen Anwaltverein verlassen.

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